Manuelle Lymphdrainage

„Kläranlage“ des Körpers

Die Lymphgefässe verlaufen parallel, zu unserem Venensystem. Weil das Lymphsystem unsere Abbauprodukte, die wir selber produzieren, abführt, hat das Lymphsystem eine sehr wichtige Funktion für unsere Gesundheit.Wenn wir z.B. eine Endzündung haben, fallen grosse Eiweissmoleküle an, die über die Lymphflüssigkeit zurück ins Blut gelangen. Sie werden dann über die Niere und Leber ausgeschieden.Von einem Ödem sprechen wir, wenn eine Wasseransammlung im Gewebe vorhanden ist. Grund für eine Ödementwicklung kann, eine Schädigung der Lymphgefässe sein, oder weil der intakte Lymphfluss behindert wird. Es kommt dann zu einer Schwellung in der Haut. Wenn man an der betroffenen Stelle mit dem Finger eine Delle drücken kann, die nur langsam verschwindet, hat man die Bestätigung. Durch die manuelle Lymphdrainage bewirken wir eine Flüssigkeitsverschiebung in die regionären Lymphknoten (Abwasserschacht), dann in die Lymphbahnen ( Abwasserleitungen ), und wieder in den venösen Blutkreislauf.

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Technik, bei der man mit der flachen Hand einen Dehnreiz setzt, oder mit pumpenden Griffen, auf den Lymphbahnen gearbeitet wird. Die Hände kreisen, oder pumpen in Richtung Lymphknoten. Die Therapie ist eher sanft und wurde vom dänischen Physiotherapeuten Dr. Emil Vodder entwickelt. Am effizientestem ist die Technik im Zusammenhang mit einer Kompression. Die Kompression wird manuell mit Kurzzugbinden ausgeführt. Die häufigste Variante sind Stützstrümpfe, die in verschiedenen Stärkeklassen erhältlich sind.

Die manuelle Lymphdrainage wird empfohlen bei:

:: Ödem- und Hämatombildung nach unfallbedingten Verletzungen
:: Nach Operationen (Ödeme)
:: Erkrankungen der Lymphgefässe (Ödeme)
:: Entfernung der Lymphknoten (Ödeme)
:: Um Stauungen der Lymphflüssigkeit aufzulösen
:: Fördern von Wundheilung allgemein




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